Fußbodenheizung-Kostenrechner
Fläche, Anlagenkosten je Quadratmeter, Arbeiten und Pauschale für Verteiler und Regelung: Summe, effektive Meterkosten, Angebotsindex und Fixanteil. Neubau und Sanierung.
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Die Wärme, die man pro Quadratmeter kauft
Die Fußbodenheizung ist die einzige Heizung, die verschwindet: keine Heizkörper, keine belegten Wände — das ganze Haus wird zum Heizkörper. Doch wer ein Angebot einholt, entdeckt, dass die Rechnung drei Seelen hat. Da ist die Anlage — Dämmplatte, Rohr, Estrich — bezahlt pro Quadratmeter. Da sind die Bauarbeiten: den Bestandsboden abbrechen, die Höhen unter den Türen zurückgewinnen, nacharbeiten. Und da ist der Posten, den die Angebote ans Ende stellen: Verteiler, Regelung und Anpassung des Wärmeerzeugers — ein Fixbetrag, der die Meter nicht zählt und der in der kleinen Wohnung mehr wiegt als die Rohre, die er versorgt. Dieser Rechner setzt die drei Seelen wieder zusammen und beurteilt sie mit dem Angebotsindex: das Gesamte geteilt durch die reine Anlage.
Die Formel: die nackte Anlage und ihre zwei Wegzölle
Das Modell ist die Struktur jedes seriösen Angebots: C = A·c·(1 + p/100) + F. Die nackte Anlage A·c ist die Fläche mal die Kosten von Platten, Rohr und Estrich; die Bauarbeiten p skalieren sie auf die reale Baustelle; der Fixbetrag F kommt am Ende dazu, gleichgültig gegenüber den Metern. Daraus die zwei Lesegrößen: der Index ι = C/(A·c), der sagt, um wie viel das Gesamte die reine Anlage übersteigt, und die Quote q = 100·F/C, die sagt, welcher Teil des Preises im Verteiler steckt und nicht im Boden. Der erste vergleicht Angebote miteinander; die zweite erzählt, wohin das Geld geht.
Die Flächenskala: die kleine Wohnung bezahlt den Verteiler
Anlage zu 70 pro Quadratmeter, Bauarbeiten bei 30 Prozent, Fixbetrag 1.500; nur die Fläche wächst:
| Fläche A | Gesamt | Effektiv pro m² | Index | Fixquote |
|---|---|---|---|---|
| 10 m² — das große Bad | 2.410 | 241 | 3,44 | 62,2% |
| 30 m² — die Einzimmerwohnung | 4.230 | 141 | 2,01 | 35,5% |
| 60 m² — die volle Zweizimmerwohnung | 6.960 | 116 | 1,66 | 21,6% |
| 100 m² — die Familienwohnung | 10.600 | 106 | 1,51 | 14,2% |
| 180 m² — das ganze Haus | 17.880 | 99 | 1,42 | 8,4% |
Die Lesart steckt in den letzten Spalten: im großen Bad ist der Verteiler fast zwei Drittel des Preises wert und der Meter kostet 241; im ganzen Haus rutschen dieselben Fixbeträge auf 8,4 und der Meter fällt auf 99. Den Quadratmeterpreis der Fußbodenheizung gibt es nicht: es gibt nur den deiner Baustelle — und derselbe Verteiler würde oft die doppelten Meter versorgen.
Ein vollständiges Zahlenbeispiel
Die volle Zweizimmerwohnung: 60 Quadratmeter beheizt, eine Anlage der Mittelklasse zu 70 pro Quadratmeter — Noppenplatte, Mehrschichtverbundrohr mit erklärtem Verlegeabstand, selbstnivellierender Estrich — Bauarbeiten bei 30 Prozent in einer gewöhnlichen Sanierung, Fixbetrag 1.500 für Zwei-Kreise-Verteiler, Thermostate und Anpassung des Wärmeerzeugers. Die nackte Anlage macht 60 × 70 = 4.200; die Bauarbeiten bringen sie auf 4.200 × 1,30 = 5.460; der Fixbetrag schließt bei 6.960. Pro Quadratmeter sind das 116 — gegen die 70 der Preisliste — mit Index 1,66 und einer Quote von Verteiler und Fixbeträgen von 21,6 Prozent: ein Angebot in der Physiologie, wo die Meter das Kommando führen und Bauarbeiten und Fixbeträge im Verhältnis folgen.
Wie man den Angebotsindex liest
Die vier Bänder des Index erzählen, was man wirklich kauft. Unter 1,50 verdünnt die große Baustelle den Verteiler: das Gesamte reist nah an der reinen Anlage, und der Vergleich spielt sich beim Material ab. Zwischen 1,50 und 1,80 die gut proportionierte Anlage: die Physiologie des Hauses, das auf Wärme von unten umstellt. Zwischen 1,80 und 2,20 wiegen die Bauarbeiten so viel wie die Rohre: der Posten gehört aufgeschlüsselt. Über 2,20 kauft man die Baustelle, nicht die Wärme: die Geometrie kleiner Flächen und schwieriger Sanierungen — wo die richtige Frage ist, ob das Flachsystem, das die Höhen rettet, die Rechnung stärker verändert als jeder Rabatt.
Der Fixbetrag: der Verteiler, der die Meter nicht zählt
Die Variable F ist das hydraulische Gehirn der Anlage: der Verteiler, der die Kreise mit seinen Durchflussmessern verteilt, die Regelung — Raumthermostate, Stellantriebe, witterungsgeführte Steuerung — und die Anpassung des Wärmeerzeugers: Mischventil, wenn der Kessel heiß fährt, Direktanschluss, wenn eine Wärmepumpe da ist. Es ist ein Fixbetrag mit breiten Stufen: derselbe Verteiler versorgt 30 wie 100 Quadratmeter. Übersteigt die Quote 30 Prozent, markiert es der Rechner: kein Fehler — die Geometrie der kleinen Fläche — sondern eine Zahl zum Benutzen: der zusätzliche Meter kostet nur Platte und Rohr, und das heute ausgelassene Zimmer kostet morgen eine ganze Baustelle.
Sanierung oder Neubau: die Bauarbeiten erzählen das Haus
Die Variable p hängt nicht vom Katalog ab: sie hängt davon ab, was heute unter den Füßen liegt. Im Neubau ist die Fußbodenheizung fast zum Listenpreis zu haben: der Estrich wäre ohnehin gegossen worden, und der Aufschlag lebt im Band 10-20. In der Sanierung ändert sich die Rechnung: den Bestandsboden abbrechen, entsorgen, die Höhen zurückgewinnen — die Zentimeter, die die Anlage Türen und Möbeln stiehlt — und die Schwellen nacharbeiten treibt das Band auf 40-80. Hier kommen die Flachsysteme ins Spiel: 2-3 Zentimeter gesamt gegen die traditionellen 7-10, Dünnestriche oder Trockenplatten — teurer pro Meter, aber imstande, Türen, Schwellen und Rücken zu retten: in der Sanierung ist der Zentimeter mehr wert als der Listenpreis.
Die Zweckehe: Fußbodenheizung und Wärmepumpe
Die Fußbodenheizung arbeitet mit niedriger Temperatur — Vorlauf bei 30-35 Grad gegen die 60-70 der Heizkörper — und hier weitet sich die Rechnung über das Angebot hinaus: die Wärmepumpe leistet ihr Bestes genau in diesem Regime, und das Paar Fußboden-Pumpe ist die Zweckehe der häuslichen Effizienz — jedes gesparte Vorlaufgrad ist gewonnene Effizienz, und der Rechner der Wärmepumpen-Ersparnis misst die andere Hälfte des Vertrags. Auch die Kehrseite gilt: die Fußbodenheizung ist langsam — Stunden zum Steigen, Stunden zum Fallen — und lebt von witterungsgeführter Regelung, nicht von Ein-Aus-Stößen: sie ist die Heizung derer, die das Haus auf Temperatur halten, nicht derer, die sie beim Heimkommen einschalten.
Internationale Perspektive, Grenzen und richtiger Gebrauch
Das Modell ist währungsneutral und der Index ist dimensionslos: 1,66 erzählt überall dasselbe Verhältnis. Die Fußbodenheizung ist ein globales Produkt — underfloor heating, plancher chauffant, suelo radiante — mit denselben Standards: Mehrschichtverbund- oder PEX-Rohr, erklärter Verlegeabstand, Druckprobe vor dem Estrich; in Nordeuropa ist sie der Neubau-Standard, im Süden wächst sie über die flache Sanierung. Die Rechnung deckt die wassergeführte Hydraulik ab: die elektrische Folie ist ein anderes Handwerk — minimale Montage, teurerer Betrieb — und die sommerliche Flächenkühlung ist ein eigenes Kapitel mit ihrer Entfeuchtung. Und die Fußbodenheizung leistet so viel, wie das Haus behält: der Rechner der Dämmkosten arbeitet am selben Projekt — denn Wärme von unten heizt in einem Haus, das sie verliert, vor allem die Rechnung. Die Bestätigung gehört dem Heizungsbauer beim realen Ortstermin.
Die Skala der Bauarbeiten: dasselbe Haus, fünf Baustellen
Die Zweizimmerwohnung von vorhin — 60 Quadratmeter zu 70, Fixbetrag 1.500 — durchquert fünf verschiedene Baustellen: nur der Bauzuschlag ändert sich.
| Bauarbeiten p | Gesamt | Effektiv pro m² | Index | Fixquote |
|---|---|---|---|---|
| 10% — Neubau | 6.120 | 102 | 1,46 | 24,5% |
| 20% — leichte Sanierung | 6.540 | 109 | 1,56 | 22,9% |
| 30% — gewöhnliche Sanierung | 6.960 | 116 | 1,66 | 21,6% |
| 50% — Abbruch und Aufbauhöhen | 7.800 | 130 | 1,86 | 19,2% |
| 80% — die schwierige Sanierung | 9.060 | 151 | 2,16 | 16,6% |
Von 102 auf 151 pro Meter, ohne ein einziges Material anzufassen: die Anlage ist in allen fünf Zeilen identisch — es ändert sich nur, was man abbrechen muss, um sie zu verlegen. Und man beachte die Fixquote, die sinkt, während die Rechnung steigt: die Bauarbeiten verdünnen den Verteiler, wie es die Meter täten. Im Neubau rutscht der Index unter 1,50; bei 80 Prozent tritt das Angebot in das Band ein, in dem die Bauarbeiten so viel wiegen wie die Rohre.
Die Skala des Fixbetrags: der Verteiler, der aufgeht
Dasselbe Haus, dieselben Bauarbeiten bei 30 Prozent; nur der Block aus Verteiler, Regelung und Anpassung des Wärmeerzeugers wächst:
| Fixbetrag F | Gesamt | Effektiv pro m² | Index | Fixquote |
|---|---|---|---|---|
| 500 — der essentielle Verteiler | 5.960 | 99 | 1,42 | 8,4% |
| 1.500 — zwei Kreise und Thermostate | 6.960 | 116 | 1,66 | 21,6% |
| 2.500 — Mehrzonen und Witterungsführung | 7.960 | 133 | 1,90 | 31,4% |
| 3.500 — volle Regelung und Mischventil | 8.960 | 149 | 2,13 | 39,1% |
| 4.000 — die totale Schaltzentrale | 9.460 | 158 | 2,25 | 42,3% |
Die letzten drei Zeilen sind alle markiert: ab 2.500 aufwärts lebt auf 60 Quadratmetern die Fixquote dauerhaft über 30 Prozent. Keine falsche Anlage — ein teures Gehirn auf einem kleinen Körper: die richtige Frage ist, ob jede zusätzliche Zone wirklich ein Zimmer heizt oder nur das Angebot.
Die exakten Ränder und das Viererpack der 30 Prozent
Die Schwellen des Modells lassen sich mit der Hand berühren. Das Angebot 40-50-20-600 schließt den Index bei exakt 1,50 — mit runden 75 pro Meter und Fixquote 20,0: der Rand mit rundem Dreierpack — und ein einziger Punkt Bauarbeiten weniger bringt es zurück ins Band der großen Baustelle. Das 40-50-30-1000 berührt 1,80 bei 90 pro Meter; das 40-50-60-1200 berührt 2,20 bei 110 pro Meter: drei Ränder, drei runde Effektivwerte in Progression — 75, 90, 110. Und auf der Schwelle des Fixbetrags sitzt das Viererpack: 50 Meter zu 50 mit Bauarbeiten bei 40 und Fixbetrag 1.500 schließt bei exakt 5.000, Index 2,00, 100 pro Meter, Quote exakt 30,0 — die Markierung zündet auf der perfekten Gleichheit, während der Fixbetrag 1.400 ihr mit 28,6 ausweicht. Wenn sich vier runde Zahlen im selben Angebot treffen, ist das kein Glück: es ist das Modell, das seine Fugen zeigt.
Die Zentimeter: die zweite Währung der Fußbodenheizung
Jede Sanierung wird in zwei Währungen verhandelt: Geld und Zentimeter. Das traditionelle Paket — Dämmung, Rohr, Estrich — verlangt 7-10 Zentimeter, die die Bestandswohnung fast nie besitzt: unter den Türen sind 2 Zentimeter Luft, die Zargen lassen sich nicht heben, der erste Treppenantritt ist unantastbar. Die Flachsysteme pressen alles in 2-3 Zentimeter — Dünnestriche, Trockenplatten mit Wärmeleitblech — und kosten mehr pro Meter, gerade weil sie die knappe Währung lösen. Es ist der Fall, in dem ein höheres c das reale Angebot senkt: jeder gerettete Zentimeter ist eine Tür, die nicht gekürzt, eine Zarge, die nicht ausgebaut, eine Schwelle, die nicht neu gemacht wird — Posten, die im Zuschlag p mehr wiegen als der Aufpreis der Platte.
Die Fehler, die der Estrich begräbt
Drei Fehler zahlt man zwanzig Jahre lang. Der erste: der Guss ohne Druckprobe — der Kreis muss vor und während des Gusses befüllt und unter Druck gehalten werden, denn das später entdeckte Leck lebt unter dem fertigen Boden: der teuerste Fehler der häuslichen Installation. Der zweite: die gesparte Dämmung — unter dem Rohr ist die Platte die Hälfte des Projekts; ohne ausreichende Stärke heizt man die Decke des Nachbarn darunter, für immer, bei jedem Start. Der dritte: der falsche Boden darüber — dicker Teppich oder hohes Massivholz über einer für Feinsteinzeug ausgelegten Anlage bedeutet heißeren Vorlauf, geringere Leistung und die Wärmepumpe außerhalb ihres Arbeitspunkts: der Belag wird vor dem Verlegeabstand gewählt, nicht nach dem Guss.
Drei Strategien für den richtigen Preis
Erstens: die einzige Baustelle — die Fußbodenheizung ist günstig, wenn der Boden ohnehin für anderes offen ist; wird das Bad nächstes Jahr saniert und die Küche in zwei Jahren, kostet die dreimal bezahlte Anlage dreimal die Bauarbeiten. Zweitens: das ganze Haus, nicht die Hälfte — die Flächentabelle sagt es ohne Rhetorik: der hinzugefügte Meter kostet nur Platte und Rohr, während der Verteiler schon bezahlt ist; die Anlage im Leopardenmuster schenkt der Rechnung den schlechtesten Teil beider Geometrien. Drittens: der schriftlich erklärte Verlegeabstand — bei gleichem Listenpreis leistet eine Anlage mit Abstand 10 in kalten Zonen und 15 sonst etwas ganz anderes als ein einheitlicher Abstand 20; das seriöse Angebot erklärt Abstand, Aufbau und Prüfung, und der Rechner hier oben sagt, was der Rest wert ist.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Fußbodenheizung?
Alles hängt an vier Hebeln: Fläche, Anlagenkosten, Bauarbeiten und Fixbeträge. Die Zweizimmerwohnung mit 60 Quadratmetern zu 70 mit 30 Prozent Bauarbeiten und Fixbetrag 1.500 schließt bei 6.960, also 116 pro Quadratmeter. Das Bad mit 10 Metern steigt auf 241 pro Meter: der Stückpreis hängt von der Baustelle ab, nicht von der Preisliste.
Was ist der Angebotsindex?
Das Gesamte geteilt durch die reine Anlage A·c: eine dimensionslose Größe, die Angebote vergleicht. Unter 1,50 verdünnt die große Baustelle die Fixbeträge; zwischen 1,50 und 1,80 die Physiologie; zwischen 1,80 und 2,20 wiegen die Bauarbeiten so viel wie die Rohre; über 2,20 kauft man vor allem Baustelle.
Was umfasst der Fixbetrag?
Den Verteiler mit seinen Durchflussmessern, die Regelung — Thermostate, Stellantriebe, witterungsgeführte Steuerung — und die Anpassung des Wärmeerzeugers: Mischventil beim Kessel, Direktanschluss bei der Wärmepumpe. Es ist der Teil, der die Meter nicht zählt: derselbe Verteiler versorgt 30 wie 100 Quadratmeter.
Lohnt sich die Fußbodenheizung in der Sanierung?
Es hängt an den Höhen: Abbruch, Entsorgung und zurückzugewinnende Zentimeter treiben die Bauarbeiten auf 40-80 Prozent. Flachsysteme — 2-3 Zentimeter gesamt, Dünnestriche oder Trockenplatten — kosten mehr pro Meter, retten aber Türen und Schwellen: in der Sanierung ist der Zentimeter mehr wert als der Listenpreis.
Wie viele Zentimeter nimmt die Fußbodenheizung?
Das traditionelle System verlangt 7-10 Zentimeter zwischen Dämmung, Rohr und Estrich; die Flachsysteme fallen auf 2-3. Es ist die Zahl, die die Sanierung entscheidet: unter Türen, an Schwellen und an Treppenantritten werden Zentimeter nicht verhandelt — sie werden geplant.
Wann ist die Fixquote zu hoch?
Über 30 Prozent markiert es der Rechner: typisch für Bäder und kleine Flächen. Kein Fehler — der Verteiler zählt die Meter nicht — sondern eine Zahl zum Benutzen: der zusätzliche Meter kostet nur Platte und Rohr, und das heute ausgelassene Zimmer kostet morgen eine ganze Baustelle.
Funktioniert die Fußbodenheizung mit klassischem Kessel?
Ja, mit dem Mischventil, das den Vorlauf auf die 30-35 Grad des Bodens bringt. Doch die volle Leistung kommt mit der Wärmepumpe, die in diesem Regime an ihrem besten Punkt arbeitet: das Paar Fußboden-Pumpe ist die Zweckehe der häuslichen Effizienz.
Ist die Fußbodenheizung träge?
Ja, bauartbedingt: der Estrich ist ein thermisches Schwungrad — Stunden zum Steigen, Stunden zum Fallen. Deshalb lebt sie von witterungsgeführter Regelung und konstanter Temperatur, nicht von Ein-Aus-Stößen: sie ist die Heizung derer, die das Haus auf Temperatur halten, nicht derer, die sie beim Heimkommen einschalten.
Welcher Bodenbelag darf darüber?
Die Fußbodenheizung liebt Fliesen und Feinsteinzeug — sie leiten und fürchten die Wärme nicht — und lebt gut mit für Fußbodenheizung zertifizierten Hölzern in der richtigen Stärke. Dicke Teppiche und hohe Massivhölzer sind Decken über dem Heizkörper: möglich, aber bezahlt in Vorlaufgraden.
Was ist der Verlegeabstand?
Der Abstand zwischen den Rohren: 10 Zentimeter in kalten Zonen und Bädern, 15-20 sonst. Es ist die Zeile im Leistungsverzeichnis, die die Leistung bei gleichem Listenpreis entscheidet — und mit der Druckprobe vor dem Estrich der Posten, den man schriftlich verlangen sollte: das vergrabene Rohr lässt sich nachher nicht korrigieren.
Gilt der Rechner außerhalb Europas?
Ja: das Modell ist währungsneutral und die Fußbodenheizung ist ein globales Produkt — underfloor heating, plancher chauffant, suelo radiante — mit denselben Standards für Rohr, Abstand und Prüfung. Die Gewohnheiten wechseln: Neubau-Standard in Nordeuropa, flache Sanierung im Süden. Der dimensionslose Index vergleicht Angebote überall.
Was deckt die Rechnung NICHT ab?
Die elektrische Heizfolie (ein anderes Handwerk: minimale Montage, teurerer Betrieb), die sommerliche Flächenkühlung mit ihrer Entfeuchtung, den Wärmeerzeuger selbst, die Fertigböden. Es ist das parametrische Angebot der wassergeführten Anlage: die Bestätigung gehört dem Heizungsbauer beim realen Ortstermin.
Aktualisiert im Juli 2026
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