Fahrrad-Übersetzungs-Rechner

Zähne von Blatt und Ritzel, Radumfang und Trittfrequenz: Übersetzung, Entfaltung in Metern pro Umdrehung, Geschwindigkeit und Umdrehungen pro Kilometer. Der Fahrradantrieb, in Zahlen.

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Das Modell: der Antrieb in Zahlen

Jedes Fahrrad ist eine Maschine aus Hebeln, und Hebel haben präzise Zahlen. Dieser Rechner nimmt die vier, die zählen — die Zähne des Kettenblatts, die Zähne des Ritzels, den Radumfang und die Trittfrequenz deiner Beine — und liefert den Ausweis der Kombination: die Übersetzung, die Entfaltung in Metern pro Kurbelumdrehung, die daraus folgende Geschwindigkeit und die Umdrehungen, die ein Kilometer von dir verlangt.

Die Rechnung ist reine, universelle Geometrie: Sie gilt für das Rennrad, das Gravelbike, das Mountainbike und das Stadtrad — von den olympischen Radbahnen bis zum Radweg vor der Tür werden Zähne gleich gezählt.

Die vier Regler: Blatt, Ritzel, Rad und Beine

Das Kettenblatt geht von 28 bis 56 Zähnen: vom Gravel-Einfachblatt bis zur Renn-Doppelgarnitur. Das Ritzel geht von 10 bis 34: die Spanne moderner Kassetten. Der Umfang geht von 190 bis 240 Zentimetern — Reifen inklusive: 210 ist der typische 700x28, 230 der profilierte 29er. Die Frequenz geht von 60 bis 110 Umdrehungen pro Minute: vom Tourentritt bis zum Bahnfahrer-Wirbeln — und sie ist der einzige Regler, der den Beinen gehört und nicht dem Rad.

Die Kettenblatt-Skala: fünf Hebel aus derselben Kassette

Ein 17er-Ritzel, Rennrad-Laufrad, Frequenz 90; nur das Blatt vorne wechselt:

KettenblattÜbersetzungEntfaltungLesart
28 — das Berg-Einfachblatt1,653,46 mdie wendige Übersetzung
34 — das innere Kompaktblatt2,004,20 mder Flachland-Tritt
40 — das Allround-Einfachblatt2,354,94 mder Flachland-Tritt
48 — das schnelle Gravelblatt2,825,93 mder Flachland-Tritt
56 — das Zeitfahrblatt3,296,92 mdie lange Übersetzung

Die mittlere Zeile ist das Fabrikrezept: Das 40er-Einfachblatt mit dem 17er dahinter ist 4,94 Meter pro Umdrehung wert — 26,7 km/h bei Frequenz 90, das Herz des echten Fahrens. Und die Skala zeigt die direkte Proportion: doppelte Zähne vorne, doppelte Meter — vom 28er, das jeden Anstieg verzeiht, zum 56er, das nur in der Ebene lebt, mit dem 34er, das das exakte Zwei-zu-eins trifft.

Die Entfaltung: die Zahl, die Fahrräder vereint

Die Übersetzung allein lügt: Ein 2,35 auf kleinem Rad und auf dem 29er sind zwei verschiedene Fahrräder. Die Entfaltung — wie viele Meter das Rad pro voller Kurbelumdrehung vorankommt — ist die Zahl, die alle einigt, weil sie auch das Laufrad enthält. Es ist das Maß der Radbahnen, der Jugendregeln und der Antriebshersteller: Zwei Kombinationen mit derselben Entfaltung sind derselbe Hebel, egal welches Rad — und darum entscheidet die Entfaltung, nicht die Übersetzung, die Lesart des Urteils.

Die zwei Identitäten: der Antrieb, der aufgeht

Das Modell ruht auf zwei exakten Identitäten. Die erste verbindet Beine und Straße: Geschwindigkeit gleich Entfaltung mal Frequenz mal 0,06 — die 4,94 Meter bei 90 Umdrehungen machen 26,7 km/h, auf die Dezimale. Die zweite ist die Buchhaltung des Kilometers: Umdrehungen mal Entfaltung gleich tausend — 202 Umdrehungen zu 4,94 Metern machen glatte tausend Meter. Keine Schätzung, keine versteckte Reibung: Die Geometrie der Kette kennt keine Rundungen.

Die Übersetzung, die weder Rad noch Beine ansieht

Die erste Zahl hat ihre erklärte Unbeweglichkeit, und sie ist doppelt: Die Übersetzung hängt weder vom Umfang noch von der Frequenz ab — sie ist der reine Quotient der Zähne. Montiere dasselbe 40-17 auf ein Faltrad oder einen 29er: Das 2,35 bleibt identisch, während Entfaltung und Geschwindigkeit mit dem Laufrad wechseln. Und die Frequenz berührt eine einzige Zeile des Ergebnisses: Übersetzung, Entfaltung und Umdrehungen pro Kilometer sind blind für die Beine — nur die Geschwindigkeit bewegt sich. Das Rad entscheidet den Hebel; die Beine entscheiden nur, wie schnell du ihn benutzt.

Die vier Lesarten: vom Wendigen zur Abfahrt

Das Urteil liest die Entfaltung. Unter vier Metern ist es die wendige Übersetzung: das Terrain der Anstiege und der drehenden Beine. Zwischen vier und sechs ist es der Flachland-Tritt: Training, Gruppe, Reise — die richtige Basis fast jedes Rads. Zwischen sechs und acht ist es die lange Übersetzung: Rückenwind und bereite Beine, oder protestierende Knie. Jenseits der acht ist es die Abfahrts-Übersetzung: Sprints, Zeitfahren und fallende Straßen — zu benutzen, wenn es nötig ist, nicht aus Gewohnheit.

Das Vier-zu-eins: der Zeitfahr-Hebel

Über den Entfaltungs-Lesarten markiert das Modell eine Schwelle auf dem reinen Hebel: ein Kettenblatt viermal das Ritzel. Es ist das Terrain, das Jugendregeln deckeln, um wachsende Knie zu schützen, und das erwachsene Beine nur lanciert besuchen. Die Schwelle lässt sich aufs Hundertstel berühren: Das 48-12 ist eine exakte Übersetzung von 4,00 wert — 8,40 Meter pro Umdrehung, 45 pro Stunde bei Frequenz 90. Und auch die Grenze der Lesarten hat ihre exakte Zeile: Das 40-14 auf dem Rennrad-Laufrad erzeugt glatte 6,00 Meter, die die strenge Wache bereits als «lange Übersetzung» liest.

Die Grenzen des Modells: was die Geometrie nicht sieht

Der Rahmen ist erklärt: Dies ist die Rechnung der reinen Geometrie des Antriebs. Sie sieht nicht die Steigung, die einen Flachland-Tritt in eine Qual verwandelt; sie sieht weder Wind noch Gewicht, weder Beinleistung noch Kettenwirkungsgrad — die Watt sind ein anderes Kapitel. Der Umfang ist der wahre des aufgepumpten Reifens, messbar mit einer Abrollung. Die Zahlen, die herauskommen, sind die Basis jeder Kurbel- und Kassettenwahl: der Hebel vor der Anstrengung.

Die Ritzel-Skala: der Teiler, der beißt

Das 40er-Blatt still, Rennrad-Laufrad, Frequenz 90; nur der Zahn hinten wechselt:

RitzelÜbersetzungEntfaltungGeschwindigkeit
11 — das kleine Abfahrtsritzel3,647,64 m41,2
13 — das schnelle Flachritzel3,086,46 m34,9
17 — die Kassettenmitte2,354,94 m26,7
23 — der Beinretter1,743,65 m19,7
28 — der Fallschirm1,433,0016,2

Vom Fallschirm zum kleinen Abfahrtsritzel wechselt dasselbe Blatt die Welt: von runden drei Metern auf sieben sechzig pro Umdrehung, von sechzehn auf einundvierzig pro Stunde. Es ist der Teiler, der beißt: Ein Zahn hinten bewegt mehr als ein Zahn vorne, und immer mehr, je kleiner das Ritzel wird — der Sprung vom 12er zum 11er ist fast zwei Blattzähne wert. Die Kassette ist die wahre Tastatur des Rads: Das Blatt wählt die Oktave, die Ritzel spielen die Noten.

Die Frequenz-Skala: drei stille Zeilen, eine, die läuft

Die komplette Fabrik-Kombination; nur die Beine wechseln:

FrequenzÜbersetzungEntfaltungGeschwindigkeit
60 — der Tourentritt2,354,94 m17,8
75 — der ruhige Tritt2,354,94 m22,2
90 — die gute Zone2,354,94 m26,7
110 — das Bahn-Wirbeln2,354,94 m32,6

Zwei flache Spalten und eine, die läuft: Übersetzung und Entfaltung wissen nichts von den Beinen — die Frequenz berührt nur die Geschwindigkeit, per Konstruktion. Und es ist die ermutigendste Tabelle der Seite: Vom Spaziergang zum Sprint liegen achtzig Prozent mehr Geschwindigkeit, ohne eine Schraube anzufassen — die Frequenz ist das einzige Upgrade, das den Laden überspringt, und der Radcomputer, der sie misst, kostet weniger als eine Kette.

Die Laufrad-Skala: dieselbe Übersetzung, drei Fahrräder

Die dritte Skala hält die Zähne still und wechselt den Gummi darunter: Das 40-17 entfaltet 4,47 Meter auf dem schmalen 26-Zöller, 4,94 auf dem Rennrad-Laufrad, 5,65 auf dem profilierten 29er — von 24,1 auf 30,5 pro Stunde bei sonst gleichem. Sechseinhalb Prozent pro Zentimeter Gummi: Darum genügt die Übersetzung allein nie, und darum findet sich, wer vom Stadtrad auf den 29er wechselt, zwei Zähne härter wieder, ohne etwas geändert zu haben. Der wahre Umfang — Abrollung, aufgepumpter Reifen — ist der versteckte vierte Zahn des Antriebs.

Die gut gemachte Kassette: die Sprünge, die die Beine nicht spüren

Die Ritzelrechnung erklärt auch, warum moderne Kassetten so gezeichnet sind: Einzahnsprünge auf den kleinen Ritzeln, drei oder vier auf den großen. Der Grund ist prozentual: Vom 11er zum 12er sind es 9 Prozent, vom 25er zum 28er 12 — verschiedene absolute Sprünge, ähnliches Gefühl. Die gut gemachte Kassette hält die Sprünge zwischen 8 und 15 Prozent: darunter verschwendet man Gänge; darüber stolpert die Frequenz bei jedem Schalten. Bei der nächsten zähle die Prozente — nicht die Zähne.

Die Extreme des Rasters: von 1,56 bis 13,44 Metern

Das Minimum des Modells ist der absolute Fallschirm: 28 vorne, 34 hinten, kleines Laufrad — 1,56 Meter pro Umdrehung, eine Übersetzung unter eins, die Wände im Schritttempo erklimmt. Das Maximum ist die Schleuder: 56-10 auf dem 29er — 13,44 Meter, Übersetzung 5,60, fast neunzig pro Stunde bei voller Frequenz: ein Gang, den kein Bein aus dem Stand drückt und der für die Abfahrten der Profis existiert. Zwischen den zwei Extremen läuft ein Faktor von fast neun: Der ganze Berg und die ganze Ebene des Radsports passen in vier ganze Zahlen — und es ist das Raster, in dem jedes Fahrrad sein Stück wählt.

Das Einfachblatt wählen: die Rechnung vor dem Warenkorb

Der häufigste Anwendungsfall des Rechners ist die Umrüstung aufs Einfachblatt. Die Route in drei Zügen: Finde die minimale Entfaltung, die du brauchst — dein härtester Anstieg, unter drei Metern bei echtem Berg; finde die maximale — die schnelle Ebene, die du fährst, sechs Meter genügen fast immer; und prüfe, ob das gewählte Blatt mit deiner Kassette beide abdeckt. Das 40er mit der 10-36 geht von 2,3 bis 8,4 Metern: Es deckt alles außer den Extremen — darum wurde es das Kettenblatt der halben Welt. Erst rechnet man die Spanne, dann kauft man das Blatt: Die umgekehrte Reihenfolge füllt die Schubladen mit falschen Teilen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Übersetzung eines Fahrrads?

Die Zähne des Kettenblatts geteilt durch die des Ritzels: 40 durch 17 macht 2,35 — bei jeder Kurbelumdrehung dreht sich das Rad 2,35-mal. Es ist der reine Hebel des Fahrrads, aber allein genügt er nicht: Um verschiedene Räder zu vergleichen, braucht es die Entfaltung, die auch das Laufrad zählt.

Was ist die Entfaltung?

Die Meter, die das Rad pro voller Kurbelumdrehung vorankommt: Übersetzung mal Radumfang. Es ist die Zahl der Radbahnen und der Jugendregeln — zwei Kombinationen mit derselben Entfaltung sind auf jedem Rad derselbe Hebel, und sie entscheidet die Lesart des Rechners.

Wie messe ich den Umfang meines Laufrads?

Mit der Abrollung: Markierung am Boden, Ventil unten, eine volle Umdrehung und messen — aufgepumpter Reifen und aufsitzender Fahrer geben die wahre Zahl. Oder die Tabellen: 700x25 etwa 211 cm, 700x28 etwa 214, 29x2.2 etwa 230, schmaler 26-Zöller etwa 200.

Was ist die richtige Trittfrequenz?

Die gute Zone des trainierten Tretens liegt zwischen 85 und 95 Umdrehungen pro Minute: wendig genug, um die Muskeln zu schonen, ruhig genug, um keinen Atem zu verschwenden. Anfänger drücken oft bei 60-70: müdere Beine bei gleicher Geschwindigkeit — Frequenz lässt sich trainieren, und sie ist das günstigste Upgrade überhaupt.

Warum fährt sich dieselbe Kombination auf verschiedenen Rädern anders?

Wegen des Laufrads: Die Übersetzung ist der reine Zahnquotient, aber die Meter pro Umdrehung enthalten den Umfang. Ein 40-17 auf 26 Zoll entfaltet 4,7 Meter, auf einem 29er fast 5,4: fünfzehn Prozent Unterschied — wie zwei Zähne hinten zu wechseln, ohne etwas anzufassen.

Was bedeutet das Vier-zu-eins des Urteils?

Ein Kettenblatt mindestens viermal das Ritzel: der Hebel der Sprints und des Zeitfahrens. Jugendregeln deckeln ihn, um wachsende Knie zu schützen; für alle anderen ist er das Signal, dass diese Kombination lanciert benutzt wird — sie im Stand oder bergauf zu drücken, ist das Rezept fürs entzündete Knie.

Besser Kettenblatt oder Ritzel wechseln?

Ein Ritzelzahn bewegt die Übersetzung viel stärker als ein Blattzahn, weil er teilt statt multipliziert: vom 17er zum 16er ist ein Sprung von 6 Prozent, vom 40er zum 42er von 5. Darum haben Kassetten Einzahnsprünge auf den kleinen Ritzeln und Drei-Vier-Sprünge auf den großen: Der Prozentsatz bleibt konstant.

Welche Entfaltung braucht es zum Klettern?

Unter vier Metern pro Umdrehung, und für echte Anstiege unter drei: Das 28-34 des modernen Gravelbikes entfaltet 1,7 Meter und lässt die Beine selbst bei 15 Prozent drehen. Die Regel: Fällt die Frequenz am Anstieg unter 60, ist die Übersetzung zu lang — es braucht Zähne hinten oder weniger vorne.

Wofür sind die Umdrehungen pro Kilometer?

Sie sind der Kilometerzähler der Beine: 202 Umdrehungen pro Kilometer mit der Fabrik-Übersetzung, 119 mit dem 48-12. Sie schätzen die Anstrengung langer Strecken und geben dem Rollentraining Sinn — und sie sind die Identität des Modells: Umdrehungen mal Entfaltung macht immer tausend, auf den Meter.

Ist die berechnete Geschwindigkeit die echte?

Es ist die geometrische Geschwindigkeit: straffe Kette, keine Steigung, kein Wind. In der echten Ebene kommt man ihr sehr nah; bergauf und gegen den Wind machen die Watt den Unterschied, nicht die Zähne. Der Rechner sagt, was der Hebel erlaubt — die Beine sagen, was der Hebel erreicht.

Gilt er auch für Einfachantriebe und die Bahn?

Ja, und es ist der sauberste Fall: Der Einfachantrieb ist ein Blatt mit breiter Kassette, die Bahn ein starrer Gang, mit der Juwelierwaage gewählt. Bahnfahrer denken exakt in Entfaltung: Von dort kam die Zahl zum Straßenradsport.

Gilt der Rechner für Nabenschaltungen?

Für jeden Gang ja, indem man die Übersetzung des Gangs mit der von Blatt und Ritzel multipliziert: Das Modell deckt das äußere Paar ab. Naben deklarieren ihre Gänge in Prozent — 100 Prozent ist der direkte Gang, und auf dem stimmt die Rechnung hier exakt.

Aktualisiert im Juli 2026

Formel

\rho = \dfrac{F}{R}, \qquad S = \dfrac{F\,C}{100\,R}, \qquad v = S\,\dfrac{60\,k}{1000}, \qquad N = \dfrac{1000}{S}

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